Arbeit in Berlin
Berliner Tagebuch I
Berliner Tagebuch I
Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,
die ersten Sitzungstage des Deutschen Bundestages in Berlin liegen nun hinter mir. Als „Neuer“ bin ich mit meinem Leipziger Direktmandat erst einmal angekommen im Politikbetrieb des Bundestages. Ich habe vor, in loser Folge von meiner Arbeit und meinen Eindrücken zu berichten. Keine Sorge, das soll auf einer Seite Platz finden und nur einige mir wichtige Impressionen vermitteln. Wenn Sie wollen, können Sie die Fortsetzungen des Tagebuchs gern als Mail an Ihre Adresse erhalten, wenn Sie sich dafür anmelden.
Nun zu meinem Start: Zunächst habe ich drei fast leere Büroräume im Paul-Löbe-Haus bezogen. Ich blicke aus meinem Büro auf den Berliner Tiergarten und die U-Bahnstation „Bundestag“ Das PLH ist der sogenannte „Motor“ des Parlaments, in den ringförmigen Sälen des Hauses sind die am Mittwoch tagenden Ausschüsse des Parlaments untergebracht, dazu die Büros der Sekretariate und eben auch einige Abgeordnetenbüros. In unserem Kamm in der dritten Etage sind vier neue sächsische Kollegen untergebracht, Frau Kudla aus Leipzig, Herr Heinrich aus Chemnitz und das Bundestagsbüro von Dr. Thomas de Maiziere, unserem Innenminister.“ Nun sind Fax und Computer angeschlossen, der Fernseher, in dem ich die Parlamentsdebatten verfolge, ist betriebsbereit, erste Gäste habe ich empfangen.
Wichtiges zentrales Thema dieser Woche waren die erste Regierungserklärung der Bundeskanzlerin und die zugehörige Aussprache, die einerseits Vorstellung der neuen Bundesminister diente, aber auch aufzeigte, wie schwierig die politische Arbeit in den kommenden Wochen noch werden wird. Das Wachstumsförderungsgesetz ist auf den Weg gebracht.
Am Donnerstag Nachmittag legte die CDU/CSU-Bundestagfraktion ihre Vertreter in den 22 ständigen Ausschüssen des Bundestages fest. Ich werde im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung mitarbeiten, ein Bereich, auf den ich mich sehr freue. Stellvertretend soll ich noch in folgenden Ausschüssen tätig werden: Auswärtiger Ausschuss und Petitionsausschuss.
Das werde ich bei für mich und meine sächsischen Kollegen bei wichtigen Punkten auch tun.
Außerdem habe ich schon die ersten Besuche im Parlament organisiert, am 19. Dezember werden Schülerinnen und Schüler der Sehbehindertenschule Wladimir Filatow in Leipzig-Grünau und ihre Begleiter ein Gespräch und eine Führung im Reichstagsgebäude erhalten, bei der sie auch ein Tastmodell des Reichstages und des Parlamentsviertel sowie den Besuch des sonst für Besucher gesperrten Plenarsaales erleben werden, sicherlich ein echter Höhepunkt
Sie erreichen mich oder meine Mitarbeiter in Berlin Andreas Göpfert und Alexander Bohm über Tel. 030 227 71160, FAX 030 227 76537 oder email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.




